So läuft eine Filmproduktion mit der Inspirative ONE ab

  • Start

    Kennenlernen und Briefing-Gespräche

    Wir lernen uns kennen und schauen, ob wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können. Sie erzählen, was Ihnen besonders wichtig ist –  und ich schildere Ihnen meine Herangehensweise. Diese Kennenlernrunde ist kostenlos. Wenn Sie mit mir zusammen arbeiten möchten, geht es in die nächste Runde: die Briefinggespräche. Dabei geht es vor allem darum, was und wen Sie mit dem Film erreichen wollen. Außerdem umreißen wir Eckdaten zum Film, wie z.B. das Genre (Produktfilm? Rekrutingvideo?) Haupt-Inhalte, wichtige Personen, Orte, Sprachversionen etc. An dieser Stelle ist große Sorgfalt gefragt – je präziser das Briefing ausfällt, desto sicheren können Sie sein, den Film zu bekommen, den Sie sich wünschen. Dazu dient dann auch ein Rebriefing von mir, in dem ich schriftlich für Sie zusammenfasse, was ich verstanden habe. Für Briefing und Rebriefing vereinbaren wir ein Honorar.

    Mit meiner 14-Punkte-Briefing-Checkliste bereiten Sie sich optimal auf unser Briefinggespräch vor. Die Checkliste können Sie hier herunterladen.

  • Preproduktion 1

    Ideenfindung und Konzept

    In der Ideen- und Konzeptphase geht es darum, eine Grundidee und einen roten Faden für die Film-„Story“ zu skizzieren. In dieser Etappe wird Ihnen noch (ganz anders als später beim Drehbuch) recht viel Vorstellungsvermögen abverlangt.  Meine Aufgabe ist es, dies für Sie so einfach und klar wie möglich zu gestalten. In der Regel biete ich Ihnen zwei Grundideen zur Auswahl an und entsprechend Ihrer Wahl im Anschluss ein Exposé, d.h. ein Kurzkonzept mit rotem Faden. Je nach Art des Films, kann es notwendig sein, in dieser Etappe schon Recherchen zu machen, die dazu beitragen, die Realisierungsmöglichkeiten der Grundidee abzuklopfen. Wenn das Exposé steht, ist eine erste, sehr grobe Kostenschätzung möglich. Eine detaillierte Kalkulation erhalten Sie nach der Drehbucherstellung.
    Für Grundidee, Exposé und Recherchen vereinbaren wir ein Honorar.

    Preproduktion 1

  • Preproduktion 2

    Drehbuch und Kalkulation

    Ein Drehbuch, mit dem alle gut arbeiten können, enthält u.a. Inhalte, Textentwürfe und Dramaturgie (roter Faden), Beschreibungen der einzelnen Filmszenen mit Informationen für die Kamera, Dauer der Szenen und Handlungshinweise für Personen. Es berücksichtigt darüber hinaus alle Orte, an denen gedreht wird, Tageszeiten (mit Lichtstimmung), Personen, die vor der Kamera agieren, Requisiten und weitere Ausstattungen, wie z.B. Produkte, die gezeigt werden sollen. Das bedeutet auch, dass  vor dem Drehbuchschreiben Recherchen zu machen sind. So besichtige ich z.B. Drehorte – oft zusammen mit Kameramann:frau – und  führe Vorgespräche mit beteiligten Personen. Anhand des Drehbuchs erstelle ich für Sie eine detaillierte Kalkulation für die Dreharbeiten sowie einen Drehplan. Wenn Sie das Drehbuch und die Kosten freigeben, beginnen die Vorbereitungen für die Dreharbeiten.

  • Produktion 1

    Drehvorbereitungen und Dreharbeiten

    Bei den Drehvorbereitungen ist eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern erfolgsentscheidend. Es gilt, Inhalte und Drehzeiten für Personen und Räumlichkeiten abzustimmen und gegebenenfalls Demo-Objekte bereit zu stellen. Je mehr Orte und Personen mitspielen, desto aufwändiger sind Vorbereitungen und Dreharbeiten. Entscheidend für den Aufwand ist auch der Einsatz von Equipment. Wenn beispielsweise nicht einfach mit vorhandenem Tageslicht gedreht werden kann, muss Licht gesetzt werden. Das bedeutet immer ein deutliches Mehr an Equipmentkosten und Zeitaufwand beim Drehen. Die Filmerfahrenen unter Ihnen kennen das: Filmen mit Qualitäts-Anspruch braucht mehr Aufwand als Sie sich vor Ihrem ersten Film vorstellen. Aber keine Angst: Die Drehplanung, die Sie von mir erhalten, kommt der Realität immer sehr nahe. Übrigens können Sie gern nach Absprache am Set dabei sein – wenn Sie nicht ohnehin einen Auftritt vor der Kamera haben.

    Produktion 1

  • Produktion 2

    Optional: Erstellung Grafiken, Recherchen Stockmaterial

    In manchen Fällen brauchen Sie Grafiken, die für Ihren Film angefertigt werden müssen. Das können beispielsweise Erklärgrafiken sein oder auch visuelle Elemente, die das Corporate Design Ihres Unternehmens im Film repräsentieren. Meist ist es sinnvoll, diese Arbeiten schon parallel zu den Dreharbeiten zu beginnen. Wenn alle Medien zum Schnittbeginn vorliegen, hilft das, einen reibungslosen und schnellen Produktionsablauf zu gewährleisten. Dasselbe gilt für Stockmaterial, also Fotos oder Filmclips, die aus Archiven dazu gekauft werden. Besonders zeitaufwändig ist die Recherche nach historischem Materialien und deren Copyrights. Damit sollte nach Möglichkeit gleich nach der Konzeptfreigabe begonnen werden, insbesondere, wenn der Zeitplan eng ist.

  • Postproduktion 1

    Schnitt

    Viele Kunden schauen sich schon vor Ort beim Drehen Auszüge aus dem Material an. Das verschafft ihnen und mir Sicherheit, dass wir stilistisch und inhaltlich auf dem richtigen Weg sind. Auch beim Schnitt gibt es Zwischenstufen, die für eine bestmögliche Feinabstimmung sorgen. Step 1: der Rohschnitt. Sie kommen ins Schnittstudio oder schauen sich den Film online an. Beim Rohschnitt sehen Sie erstmalig das gedrehte Material im Zusammenhang – und in der Reihenfolge des roten Fadens. Für Animationen, Grafiken etc. stehen hier meist noch Platzhalter. Step 2: Wenn die Rohfassung steht, geht es an den Feinschnitt. Übergänge, Ausschnitte,  Grafiken, Animationen, Töne, gesprochene Texte – alles erhält einen Feinschliff. Wenn Musik verwendet wird, erfolgt der Schnitt auf Musik, und der Film wird auf die gewünschte Länge geschnitten. Step 3: Falls ein Kommentartext vorgesehen ist, wird dieser zum Feinschnitt getextet und später im Tonstudio mit einem Profisprecher aufgezeichnet. Bevor es ins Tonstudio geht, bekommen Sie den Filmschnitt und den Kommentartext zur Abnahme.

    Postproduktion 1

  • Postproduktion 2

    Musik (Stock oder Komposition)

    Sie kennen das aus dem Kino: Musik kann in uns die unterschiedlichsten Gefühle hervorrufen. Sie pointiert Stimmungen hinter Bildern und Texten so stark, dass wir ein Stück tiefer in den Film hineingezogen werden, als das ohne Musik der Fall wäre. Sie macht einen Film schlicht lebendiger. Sehr beliebt bei vielen Kunden sind Filmmusikstücke aus Kaufarchiven, weil Sie weniger kosten als komponierte Musik. Die beste Musik für einen Film auszusuchen, gehört zu meinen Lieblingsaufgaben. Da ich sehr musikalisch bin, gelingt mir das richtig gut. Und meine Cutter sind Weltmeister im Musik-Schnitt. Die Ergebnisse können sich  hören lassen. Allerdings ist die Recherche nach der passenden Musik nicht in einer halben Stunde getan – und meist reicht ein einziges Musikstück für einen Film auch nicht aus. Bedenken Sie, dass alle Mitstreiter am Markt Zugriff auf die Stockmusik haben und es zu Doubletten kommen kann. Vielleicht ein Anlass für Sie, über eine komponierte Musik nachzudenken…
    Hören Sie sich zwei Beispiele an. Für den Imagefilm Strandvilla haben wir  Musik-Minaturen für die Kurz-Stories im Film komponieren lassen. Die Musiken im Körber Filmportrait hingegen stammen alle aus Kaufarchiven.

  • Postproduktion 3

    Sprachaufnahme, Kommentar, Sprachversionen, Mischung

    Je nach Machart Ihres Films fallen in der Postproduktion Bearbeitungsschritte zur Sprache an. Am häufigsten ist das die  Sprachaufnahme eines Kommentartextes im Tonstudio. Entscheidend für die Wirkung des Films ist hier die Auswahl des Sprechers/der Sprecherin. Ich unterstütze Sie, indem ich eine Vorauswahl treffe und Sie aus verschiedenen Stimmen wählen können. Gleich im Anschluss an die Sprachaufnahme findet in der Regel auch die Ton-Mischung statt: Dabei geht es vor allem darum, die Tonlautstärken von Originaltönen (z.B. Straßengeräusche), gesprochenem Wort und Musik in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen. Wenn Sie Filmversionen in verschiedenen Sprachen brauchen, werden auch diese im Tonstudio aufgenommen. Das betrifft dann Kommentartexte und – bei Bedarf – auch das so genannte Overvoicing* von Statements bzw. Interviews. Dabei wird die Fremdsprache über das Original gelegt und die Originalsprache leise gezogen. Anstelle von Overvoices werden auch häufig Untertitel in der jeweiligen Sprache produziert.

    Postproduktion 3

  • Mastering

    Farbkorrekturen und Ausspielen Master

    Vor dem Mastering (dem Ausspielen des Masterfilms) geht der Film noch durch eine Schlusskontrolle. Alle Feinheiten (Übergänge, Ausschnitte, Grafiken, Schriften, Animationen, Töne etc.) werden noch mal geprüft. Gleichzeitig führt der Cutter/die Cutterin eine Farbkorrektur durch. (Dieser Schritt kann auch bereits vor dem Tonstudio erfolgen). Wenn alles ok ist, wird der Film in dem von Ihnen gewünschten Format ausgespielt. In der Regel erhalten Sie den Film über einen Online-Link (z.B Wetransfer). Auf Wunsch spielen wir den Film aber auch auf eine Festplatte. In der Regel arbeiten meine Cutter:innen mit Adobe Premiere Pro, After Effects und Photoshop. Es sind aber auch andere Systeme möglich.