Über mich

Dr. Karin Steinhage

Wie ich beinahe meinen Traumberuf verfehlt hätte

Die erste Etappe war geschafft. Ich hatte meine naturwissenschaftliche Basis geschaffen, Biologie und Medizin studiert, das Staatsexamen in der Tasche. Nun war ich auf der Zielgeraden zum Traumberuf: TV-Wissenschaftsjournalistin – mein großes Vorbild Hoimar von Ditfurth vor Augen. So dachte ich. Doch dann ging auf einmal gar nichts mehr.

Quereinstieg – eine verrückte Idee

Die Journalistenschule konnte ich mir nach dem Studium nicht mehr leisten. Und einen Ausbildungsplatz bei einem TV-Sender zu bekommen, war zu meinen Zeiten so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto. Das lief nur über Vitamin B – was mir komplett fehlte. Eltern und Freunde erklärten mich für verrückt. Ich sollte mir doch einen „ordentlichen “ Job suchen. Das Geld wurde knapp. Dann ein Lichtblick. Ein Bekannter gab mir den Tipp, es mit einem Quereinstieg als Aufnahmeleiterin zu versuchen. Nach hunderten von abgesagten Bewerbungen wollte ich schon fast aufgeben, als ich endlich kleinere Jobs bekam.

Dran bleiben im jeden Preis

Ich arbeitete als Mädchen für alles, schob Kulissen, schleppte Kabel, sperrte Straßen, chauffierte Stars, bugsierte Elefanten auf die Bühne, kochte Kaffee, castete Statisten – ich tat alles, um jede Menge Filmerfahrung zu sammeln. Meine Feierabende verbrachte ich als Beobachterin im Schnitt – und es sollte diese Gewohnheit sein, die mir nach einem Jahr die Chance bescherte, einen Aufnahmeleiterjob bei GEO-Film zu bekommen. Die ergriff ich, blieb und wurde bald die rechte Hand von Volker Arzt, damals Redaktionsleiter von GEO-Film.
Mein Traum wurde wahr. Und ich war meinem Ideal näher gekommen, als erhofft. Volker Arzt war der kongeniale Partner und Nachfolger von Hoimar von Ditfurth.

Endlich den Traumberuf leben

Ich war endlich in meinem Element – konnte mein naturwissenschaftliches Know-how aus dem Studium ideal mit meiner Leidenschaft für Bilder, meinem Gespür für Sprache, meiner Lust an Kreativität und meiner  Entdeckerfreude verbinden. Und so ist das bis heute geblieben.

Die Digitalisierung hat die Bühnen für Filme, Bilder und Texte und die Sehgewohnheiten von uns allen verändert. Gleichzeitig hat sie die Darstellungs-Möglichkeiten vervielfacht. Diese Vielfalt kommt mir sehr entgegen. Und ich liebe es, diese Vielfalt – gemeinsam mit den Teams aus meinem Netzwerk – immer aufs Neue für meine Kunden auszuloten und für ihren Erfolg einzusetzen.

Inspirative One Teamarbeit

Inspirative ONE -Meeting im Co-Workingspace Werkheim, Hamburg Altona

Werte

Für mich steht eine vertrauens- und niveauvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe im Vordergrund. Transparenz, Kommunikation auf kurzen Wegen, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Fairness im Umgang miteinander sind mir besonders wichtig. Das heißt auch, dass Sie immer ehrliche Standpunkte von mir zu hören bekommen, auch wenn es um unbequeme Themen geht. Gemäß diesem Credo arbeitet die Inspirative ONE – im Team und mit Kunden und Partnern.

Ich unterstütze Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace, Pro Asyl und den Arbeiter-Samariter-Bund. Außerdem bin ich Mitglied im Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte e.V. Strom beziehe ich seit dessen Gründung vom Provider Greenpeace Energy. Meine Bank ist so grün und nachhaltig, wie eine Bank eben sein kann. Mein Webseitenhost auch.